Eltako Netzfreischalter

Schutz für Mensch und Tier

Strombetriebene Geräte in unzähligen Varianten sind in jedem modernen Heim zur Selbstverständlichkeit geworden. Den Komfort dieser intelligenten Helfer möchte kaum jemand missen.

Auszug Oekotipp 2014

Diese Geräte haben eines gemeinsam, sie benötigen für den Betrieb elektrische Energie. Wo elektrische Energie fliesst entstehen Felder und diese können, vor allem wenn es sich dabei um Wechselfelder handelt, unsere Gesundheit beeinträchtigen. Unser Organismus ist bei Tag (Wachzustand) wesentlich unempfindlicher für elektrische Wechselfelder als bei Nacht (Schlaf- oder Ruhezustand).

Um Mensch und Tier vor den negativen Auswirkungen des elektrischen Feldes zu schützen, wird von vielen Fachleuten der Einsatz von Netzfreischaltern empfohlen.

Der Eltako Netzfreischalter (Feldfreischalter)

Der Grundgedanke des Netzfreischalters ist das Abtrennen des Aussenleiters (Polleiters) der betreffenden Sicherungsgruppe vom Netz, sobald kein Strom mehr benötigt wird. Damit der Eltako Netzfreischalter Tag und Nacht automatisch funktioniert, wird während des Zeitabschnitts, währenddessen der Aussenleiter vom Stromkreis getrennt ist, eine niedere Überwachungsgleichspannung auf den entsprechenden Leiter gegeben. Über diese Überwachungsspannung wird bei Bedarf sofort die Zuschaltung eines Stromverbrauchers registriert. Die Verbindung mit dem Stromnetz wird durch den Eltako Netzfreischalter automatisch wieder hergestellt. Was an sich so einfach klingt, hat aber doch einige Tücken. Durch die tiefe Überwachungsspannung des Netzfreischalters und die technisch notwendige Schaltschwelle kann es vorkommen, dass Verbraucher mit einem kleinen Strombedarf während des Einschaltens, nicht als Erstverbraucher erkannt werden können.
Beispiel: Leuchtstoffröhren, Stromsparlampen, elektronisch geregelte Motoren. Hier schafft ein Grundlastelement parallel zu dem zugehörigen Verbraucher Abhilfe.

 

Technisch am einfachsten realisierbar wäre eine Überwachungsspannung im Bereich um 230 Volt DC (Gleichspannung). Die überwiegende Zahl der Elektrobiologen geht davon aus, dass ein technisches Gleichfeld im Rahmen der Haustechnik keine Störwirkung auf den Menschen hat. Der Grund, weshalb wir eine möglichst tiefe Überwachungsspannung propagieren, liegt im Problem der Oberwellen. Wir haben heute ein beachtlich hohes Grundrauschen (Summe aller örtlich im Raum wirksamen Wechselfeldfrequenzen) z. B. durch elektronische Verbraucher wie PC, Sparlampen, Lichtregler, Fernsehen, so dass mittlere und höhere Frequenzen in jedem elektrischen Leiter als Störspannung gleichsam "mitschwingen". Nach den Feldgesetzen ist eine mögliche Störwirkung einer Oberwelle bei 5 Volt kleiner als bei 20, 30 oder gar 230 Volt DC. Weil zunehmend Feldbelastungen aus Hoch- und Höchstfrequenzwellen Realität sind, ist es sinnvoll, die Überwachungsspannung möglichst tief zu halten. Demelectric AG vertreibt deshalb bevorzugt den Netzfreischalter (Feldfreischalter) der Firma Eltako mit einer Überwachungsspannung von nur 5 Volt DC.

 

Eltako hat bereits 1990 den ersten Netzfreischalter auf den Markt gebracht und vertreibt diesen inzwischen in der 5. Generation über den Elektro-Grossisten. Der aktuelle Typ FR12-230V (E-No 543 990 500) zeichnet sich aus durch eine tiefe Überwachungsspannung (5 V DC) mit sehr geringer Restwelligkeit und durch vollautomatische Anpassung der Schaltschwelle (5-200 mA).